In dieser Ausgabe widmet sich „Compasso Humanista“ der Pressefreiheit, einer der wesentlichen Säulen der Menschenwürde und des demokratischen Lebens, die oft als selbstverständlich angesehen wird – bis sie in Frage gestellt wird.
Die Zeitschrift der Menschenrechts-kommission der Portugiesischen Nationalgroßloge zeichnet einen historischen Überblick über die portugiesische Entwicklung nach, von der Zensur des Ancien Régime und des Estado Novo bis hin zur Erlangung demokratischer Freiheiten, und betont dabei, dass Freiheit niemals absolut ist, sondern stets Wachsamkeit erfordert.
Die Herausgeber bieten zudem eine ethische und philosophische Perspektive und legen nahe, dass Pressefreiheit nicht bloß als Recht, sondern als moralische Pflicht betrachtet werden sollte – als Verpflichtung zu Wahrheit, Genauigkeit und Achtung der Menschenwürde.
20 Seiten zum Nachdenken, die angesichts des Zeitalters der Informationsüberflutung – und folglich der Desinformation –, das wir derzeit erleben, besonders relevant sind.
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